Feng Shui
Ein bisschen Geschichte muss sein!
Im 9. Jahrhundert schaffte der Gelehrte Yang Yün Sung die 1. systematische Studie der Feng Shui Schule (Formschule). Er erklärte, der beste Platz für eine Siedlung sei am Südhang eines Hügels unter dem ein Teich läge. Doch ein Jahrhundert nach Erscheinen der Schriften Yang Yün Sungs fanden Feng Shui Gelehrte des Nordens diese Theorie zu einseitig. Sie erstellten genauere mathematische Berechnungen, die alle Richtungsfaktoren, sowie astronomische und kalendarische Dinge berücksichtigten. So entstand die Kompassschule.
Der Kompass mit der beweglichen Nadel wurde erstmals von einem buddhistischen Lama im 8. Jahrhundert beschrieben, tauchte aber erst im 11. oder 12. Jahrhundert wieder auf. Während die Formschule sich auf die Elemente, die einer bestimmten Form zugsprochen wurden, berücksichtigte die Kompassschule zusätzlich die Himmelsrichtungen Norden, Süden, Osten und Westen, aber auch die Eckrichtungen Nordosten, Südosten, Südwesten und Nordwesten.
Das Wort Feng Shui kam erst lange, nachdem die Techniken bereits angewandt wurden in einem Führer über Bestattungsrituale zutage. Für die Toten musste der richtige Zeitpunkt und ein guter Platz gefunden werden, von dem aus sie glückselig zum Himmel aufsteigen konnten, um mit ihren jetzt übernatürlichen Kräften uns Lebenden zu helfen.
Wie kam ich zum Feng Shui?
Ich bin nicht nur eine leidenschaftliche Schreiberin, sondern brenne auch für die Gestaltung einer harmonischen Umgebung. Jede Wohnung erfüllt den Zweck, der Brennpunkt zu sein von dem aus man gestärkt nach außen gehen kann um sein Leben kraftvoll zu meistern. Deshalb ist es wichtig, sich hier wohl und in absoluter Sicherheit zu fühlen.
Als gelernte Dekorateurin, heutige Bezeichnung Schauwerbegestalterin, wurde die Gestaltung zu meinem inneren Anliegen. Jede Gegend, jeder Raum wird automatisch und intuitiv sofort von mir abgescannt. Schon als Kind legte ich großen Wert auf das optische Zusammenspiel - zum Puppenwagen mussten auch Kissen und Decke passen. Und in der Jugend wurde mein Zimmer Angriffspunkt, um all meine Stars gebührend zu platzieren. Nichts geschah wahllos, alles war wohlüberlegt.
Als ich dann im Jahre 1997 mit Feng Shui in Berührung kam war klar – das wollte ich erlernen.
Es gab zum damaligen Zeitpunkt die alte traditionelle, mehr als 3000 Jahre alte Methode aus China, aber auch eine neuzeitliche, mehr den westlichen Bedürfnissen angepasste Methode. Ich entschied mich für das Jahrtausende alte Wissen. Dies war für mich frei von industrieller Denkweise und jeglichem Firlefanz.
Ich verließ die Schule als Mitglied der internationalen Schule für Feng Shui und einem Diplom in der Tasche, das mich berechtigt, als Feng Shui-Bereaterin tätig zu sein.
Was ist Feng Shui?
Feng Shui ist die Wissenschaft vom Leben in Harmonie mit der Umgebung. Im Zusammenspiel von Form- und Kompaßschule, die in Beachtung der Himmelsrichtungen, den Elementen, Formen, Farben und mit seinen Bewohnern steht, entsteht durch exakte Berechnung ein harmonischer Fluss - das Chi. Man nennt es auch den Klang des Hauses. Auf die 5 Noten der chinesischen Tonleiter bezogen entspricht:
C (Do) dem Element Erde - steht für Herrscher, Hausherr
D (Re) dem Element Metall - steht für Minister, Frau als Ratgeber
E (Mi) dem Element Holz - steht für Volk, Familie, Dienstboten
G (So) dem Element Feuer - steht für Handel, Belange der Familie
A (La) dem Element Wasser - steht für Naturkatastrophen, Belange der Familie
Es findet Anwendung im Großen wie im Kleinen - von der Städteplanung bis zur Blume in der Vase.
Auch steht der Klang des Hauses für Vater , Mutter, 1. Sohn und so weiter...
Leider wurde in den 80er Jahren beim aufkommenden New Age - Feng Shui das falsch verstanden und der Boom mit Windspielen, Brunnen, Flöten und allem möglichen Gebammel hatte und hat auch noch immer, vor allem in den Industrieländern Hochkonjunktur.
Nun, wenn es gefällt, ist es in Ordnung, doch mit Feng Shui hat das nichts zu tun.
Warum Feng Shui?
Du bist der Meinung, dein Leben könnte eine Verbesserung vertragen. Du spürst, irgendetwas läuft nicht rund. Es gibt Ecken und Kanten an die du immer wieder stößt. Und du bist, wie die meisten Menschen auf der Suche nach Zufriedenheit, Gesundheit, Glück, Erfolg, Anerkennung und Reichtum.
Dann versuche es doch einmal mit Feng Shui!
Durch die Anwendung dieser alten chinesischen Wissenschaft hast du die Möglichkeit positive, sowie negative Einflüsse der Umgebung, der Wohnorts, des Wohnraums oder des Geschäftsbereichs zu erkennen und zu deinen Gunsten zu nutzen, zu gestalten und das Negative abzuwenden.
Wie geschieht das?
Durch Errechnen des persönlichen Feng-Shui-Elements, anhand des Geburtsdatums, können Vergleiche zu den Elementen deiner Umgebung gezogen werden.
Landschaftsformen, Gebäude, Personen, Farben und Formen, alles untersteht der Bedeutung eines Elements. Häufig aber harmonieren diese Elemente nicht miteinander. Das bringt Probleme. In der Partnerschaft kriselt es. Beruflich trittst du bestenfalls nur auf der Stelle. Deine Firma steht trotz Fleiß und großer Bemühung ständig in den roten Zahlen. Und in der Familie seid ihr von der Harmonie, die ihr alle so sehr wünscht, meilenweit entfernt.
Wir alle kennen den Ausspruch: "Wie Feuer und Wasser" und wissen, dass damit Gegensätze gemeint sind, die wie Sonne und Mond kein Miteinander finden können.
Nehmen wir an, dein Element ist Wasser. Das deines Partners aber Erde. Vermischt man Wasser mit Erde, wird das Wasser trübe und ungenießbar. Und genau so wird auch diese Beziehung sein.
Oder findet sich dein metallverarbeitender Betrieb in einem Feuerhaus? Feuer schmilzt Metall. Du kannst sicher sein, dass du hier mit deiner Firma kein Glück hast und ganz sicher auch keine Millionen verdienen wirst.
Was tun?
Um mit deinem Ehepartner in Harmonie zu kommen, bedarf es einer Stärkung deines Wasser-Elements. Das kann z. B. durch die Farbe Weiß oder durch runde Formen eingebracht werden.
Dein metallverarbeitender Betrieb regeneriert sich mit dem Element Erde, dass durch erdfarbene Töne oder auch durch Stein- oder gefließte Böden symbolisiert wird.
Durch Farben, Formen oder Sonstigem, kann ein Ausgleich geschaffen werden. Und oft bewirkt schon die Umstellung des Schreibtischs wahre Wunder.
Hier möchte ich dir, zum besseren Verständnis, die Elemente in ihrer Ordnung nahebringen.
Die Elemente
Das Holzelement - zeigt sich in hohen Säulen, Türmen, an Hochhäusern und in landschaftlich waldreichen Gegenden.
Das Feuerelement - erkennt man an Spitzdächern und landschaftlich an spitzen Berggipfeln.
Das Erdelement - ist an Flachdachhäusern zu erkennen und landschaftlich in flachen, ebenen Gegenden.
Das Metallelement - zeigt sich an Kuppelbauten, an Bögen und landschaftlich in hügeligen Gegenden.
Das Wasserelement - erkennt man an unregelmäßigen Formen, an Glasbauten und landschaftlich überall dort wo viel Wasser ist, an Seen und am Meer.
Im Zusammenspiel der Elemente gibt es die generative Ordnung und die destruktive Ordnung.
Die generative Ordnung zeigt sich in der produktiven Anordnung der Elemente:
Holz brennt und bringt Feuer hervor - durch Feuer entsteht Asche und wird zu Erde - Erde fördert Metall - und Metall fließt wie Wasser - und Wasser nährt Holz.
Dies ist der Vorgang der Chi fließen läßt.
Die destruktive Ordnung zeigt sich in einem zerstörerischen Zusammenspiel der Elemente.
Holz nimmt der Erde ihre Nährkraft - Erde verschmutzt Wasser - Wasser löscht das Feuer - und Feuer schmilzt Metall - und mit Metall wird Holz zerkleinert.
So ist immer darauf zu achten, dass sich die Elemente ergänzen und nicht bekriegen.
Eine verbesserte Lebensqualität entsteht
Weiter werden beim Feng Shui die 7 Vorzeichen und die 8 Trigramme verwendt. Das Objekt wird in Verbindung mit den Himmelsrichtungen in verschiedene Felder aufgeteilt und ermöglicht dadurch die Lokalisierung der glückbringenden und der unheilvollen Bereicht.
Sehr zu Vorteil bei der Planung eines Neubaus
Es kann individuell auf die Umgebung und auf seine Bewohner abgestimmt werden.