Song des Lebens

Song des Lebens


                                  Wir alle sind die Noten im Song des Lebens und bestimmen Klang und Rhythmus selbst!


Aus dem Büchlein „Lieber Gott mach mal!


Stell dir vor,

alle Menschen ersetzen ihre Waffen durch Musikinstrumente

und überall in der Welt errichten sie Tanzböden auf Kriegsgelände,

die Gefechtstrommeln würden ein Herzschlag der Liebe sein

und die Kriegsmärsche der Weg zu Einheit und Glücklichsein.

 

Stell dir das mal vor!

 

Stell dir vor,

alle Bomber flögen über die Städte in Frieden,

verbreiteten die Nachricht von Harmonie und vom Lieben,

keine Bomben würden mehr vom Himmel fallen

und keine Gewehre mehr auf Mensch und Tier gerichtet knallen.

 

Stell dir das mal vor!

 

Stell dir vor,

alle Nachrichtensender berichteten von schönen Dingen

und alle Fernsehsender würden gewaltfreie Filme bringen,

alle Filmemacher hätten Talent lebenswertes Leben zu präsentieren

und sich nicht in Mord, Totschlag und sonstigem

manipulativem Dreck verlieren.

 

Stell dir das mal vor!

 

Stell dir vor,

alle Machthaber würden sich als Diener des Volkes erkennen,

würden Gedanken, Wort und Tat in Übereinstimmung bringen,

ihre Verordnungen und Gesetze selber befolgen und erleben,

und für Mensch, Tier und der ganzen Erde

in Liebe nur das Beste erstreben.

 

Stell die das mals vor!

 

Stell dir vor,

es gäbe Vertrauen statt Verbot und Vorschrift

und an Stelle von Strafe gäbe es Einsicht,

kein Urteil würde mehr von Mensch zu Mensch gefällt,

weil jeder Täter auch ein Opfer ist

und einen Mangel im Gesellschaftssystem darstellt.

 

Stell dir das mal vor!

 

Stell dir vor,

alle Erwachsenen würden sich wie Vorbilder benehmen

und alle Alten sich nicht grimmig ihres Alters schämen,

sie würden die jungen Menschen weise ins Leben lenken

und ihnen damit Selbstwert, Bewußtsein, Lebensmut

und Lebensfreude schenken.

 

Stell dir das mal vor!

 

Stell dir vor,

alle Eltern würden statt Regeln und Befehle Liebe geben,

sie hätten Zeit in Eigenverantwortung mit ihren Kindern zu leben,

kein Arbeitsstress, Burnout und Gerenne,

um jeden Cent und ums Anerkennen.

 

Stell dir das mal vor!

 

Stell dir vor,

alle Kinder könnten den Tag ausgeschlafen beginnen,

mit ihren Eltern das Frühstück gemeinsam verbringen,

niemand würde sie verschlafen auf die Straße,

in Schule und Entsorgungsanstalten jagen,

in gelben Westen verpackt und

ohne Anspruch sich zu beklagen.

 

Stell dir das mal vor!

 

Stell dir vor,

es gäbe menschenwürdige Arbeitsstätten,

die frische Luft und Tageslicht hätten,

die unsere Gesundheit nicht langfristig ruinieren,

aber Stress, Burnout, Zwang und Missmut eliminieren.

 

Stell dir das mal vor!

 

Stell dir vor,

es gäbe Zeit sich auf sich selbst zu besinnen,

um Einsicht in die Freuden und die

Zusammenhänge des Lebens zu gewinnen,

Zeit um Familie und Freunschaften zu pflegen

und Talente, Fähigkeiten und Leidenschaften auszuleben.

 

Stell die das mal vor!

 

Stell dir vor,

wir würden wieder selbstständig denken,

eigene Entscheidungen treffen, die unser Leben lenken,

wir würden nicht mehr abnicken was andere sagen,

sondern weise alle Anordnungen und Befehle hinterfragen.

 

Stell Dir das mal vor!

 

Stell dir vor,

wir würden Verantwortung wieder selber übernehmen,

uns nicht mehr täglich des Raubbaus der Erde schämen,

unseren Mitmenschen mit Toleranz und Wohlwollen begegnen,

und allen Lebewesen Liebe und Zuneigung geben,

 

Stell dir das mal vor!

 

Stell dir vor,

wir würden Massentierhaltung verhindern

und damit entsetzliches Tierleid lindern,

ihnen wieder Platz lassen für die Erfüllung ihrer eigenen Aufgaben,

ihr Leben achten und sie ehren an allen Tagen.

 

Stell dir das mal vor! 


Und jetzt stell dir vor,

wir wären alle die Noten im Song des Lebens,

ein jeder individuell und doch in Einheit den Rhythmus gebend,

du bist die Gitarre, ich bin das Klavier,

auch Saxophon, Trommel und Geige sind wir,

gemeinsam würden wir den Klang des Lebens bestimmen

und mit Harmonie und Toleranz

                                                                     lassen wir die Einheit in der Vielfalt erklingen.


Das lasst uns jetzt mal machen!

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